Ausstellung Transparenzen

Katrin Apel – Keramik und Glas
Angelika Geugis - Schmuck
Uwe Küssner - Epoxidharz
Bernhard Meyer-Geugis - Glas
Cornelius Réer - Glas


Vom 14. November 2025 - 25. April 2026 in der Galerie GLASHART!

Katrin Apel
spezialisiert sich als Künstlerin auf Keramik und Glas. Ihr Weg zeigt eine beeindruckende Kombination aus Studium, internationalen Erfahrungen und Anerkennung.

Akademischer Hintergrund: Sie studierte Freie Kunst an der Universität Kassel mit dem Schwerpunkt Keramik. Internationale Erfahrung: Ihre Studienreise durch Südkorea erweiterte ihr Verständnis für Materialien und Techniken. Karriere und Förderung: Als wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin an der Universität Kassel war sie aktiv in Forschung und Lehre eingebunden. Zudem erhielt sie ein renommiertes DAAD-Stipendium und den Hessischen Gestaltungspreis (Förderpreis).
Werke und Ausstellungen: Ihre Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen vertreten und wurden in Einzel- sowie Gruppenausstellungen gezeigt. Die Werke und Ansichten aus ihrer Werkstatt fanden Eingang in Fachmagazine wie „Keramikmagazin“ und „Glashaus“.

Ihre Arbeit zeichnet sich durch klare Linien und geometrisch strenge Formen aus. Sie beschreibt ihre Arbeitsweise mit Ton und Glas als eine Balance zwischen Kontrolle und dem Eigenleben der Materialien, was zu einzigartigen ästhetischen Ergebnissen führt. Beeindruckend, wie sie die Eigenschaften von Glas und Keramik in ihrem Werk vereint und reflektiert. Über ihre Arbeiten sagt sie: „Das Arbeiten mit Ton und Glas ist ein Spiel mit der keramischen Glasur. Der glasige Überzug entwickelt ein Eigenleben und wird zum eigenständigen Körper. Durch ihre Arbeiten reflektiert Katrin Apel die einerseits ähnlichen und doch gleichfalls differierenden Eigenschaften beider Materialien in ästhetischer Art.

Uwe Küssner
: Sind es hier Männlichkeitssymbole oder einfach Kuhhörner? Das Einhorn ist das erklärte Symbol unserer Stadt Schwäbisch Gmünd. Grund genug, sich diesem Thema mal zu nähern. Uwe Küssner arbeitet die Hörner hier nicht aus Glas, sondern mit Epoxidharz, Gesteinsmehl, Aluminium. Jemand kann seinen Hut darauf hängen. Ebenso gibt es Schnecken zur Benutzung als Schubladengriffe. Als diplomierter Designer der Fachrichtung Produktdesign arbeitet Küssner in Silikonformen, die Abgüsse sind danach oft geschliffen worden. Die Basisteile sind aus massivem Aluminium, gedreht, poliert oder eloxiert. So erscheinen die Möbelgriffe für Türen und Schubladen teilweise glasähnlich. Und durchaus benutzbar. Durch diffenzierte Transparenzwirkungen oder Opazität tritt das Material Epoxidharz hier in Wettbewerb mit den weiteren und besonderen Glasarbeiten dieser Ausstellung sowie mit dem Schmuck sowie den verschiedenen verarbeiteten Edelsteinen.

Angelika Geugis: Angelika Geugis zeigt aus ihrer Goldschmiede-Meisterwerkstatt neu gestalteten Schmuck in „Rollerprinting“, das sind reliefartig gestaltete Schmuckstücke, die durch feine Linien bestechen. Eine weitere Besonderheit sind die Ohrstecker, die in 3 Variationen getragen werden können und dem / der SchmuckträgerIn damit mehrere Möglichkeiten überlassen. Auch hier wird das Thema „Rollerprinting“ aufgenommen. Die innovative Qualität der Arbeit von Angelika wird auch ausgezeichnet von internationalen Ausstellungen, Präsenz in privaten und öffentlichen Sammlungen.

Cornelius Réer bläst in seinem Glas-Studio virtuose Gefäße in Incalmo-Technik, in Überfangtechnik oder durchgefärbt. Im zweiten kalten Arbeits-Schritt erzeugt er mit Diamantine die schimmernde Oberfläche der Glas-Überfangobjekte. Diverse internationale Ausstellungen, öffentliche Sammlungen, Awards, Lehrtätigkeiten und die Teilnahme am Coburger Glaspreis zeichnen seine langjährige Arbeit und Erfahrung aus. Cornelius Arbeiten muss man einfach sehen und fühlen.

Bernhard Meyer-Geugis greift wieder eines seiner besonderen Themen auf: 'Penta mit tanzenden Teufeln'. Hier entstehen Glas-Objekte aus Floatglas mit Farbapplikationen, kombiniert mit vor der Lampe gearbeiteten Hartglaselementen. Diese ziehen den Betrachter auch auf einem festlich gedeckten Buffet wie Glanzlichter in ihren Bann. Highlights: Die mehrfach prämierte Glas-Kollektion TRI besonders aus Kelchen, Parfüm-Flakons, Karaffen für Blue Curaçao oder Gin. Vielleicht auch eine „Bouteille Mystère“, versehen mit ihrer persönlichen Glückwunsch-Botschaft? Als Anhänger für ein Präsent. Einzigartige Glas-Kugelschreiber wieder aus Hartglas, gefärbt mit Silbergelb und mit einer kleinen Rollbremse. Für den gut gedeckten Schreibtisch eben. Oder schräge EinhornFüllhorn-Objekte mit irisierenden Färbungen?

Wie fing denn eigentilch alles an? 'Die Zeit' beschreibt die Anfänge des Glas Ateliers von Bernhard Meyer-Geugis sowie seine Freundschaft mit Cornelius Réer anschaulich. Sie sehen hier bei beiden über 44, also demnach zusammen 88 Jahre Innovation, Erfahrung und Leidenschaft im HOTGLASS.

 


               

Begleitend zur Ausstellung Transparenzen finden Workshops zum Glasblasen statt, die sich thematisch mit den ausgestellten Werken auseinandersetzen. [Mehr ...]

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